inline 2006-2007

Tolles Wochenende auf der Bahn

Intensiv trainiert und Spass gehabt

siehe Bilder
siehe auch www.speedexpress.ch

Am 30. September / 1. Oktober 2006 fand ein besonderes Training auf der Inline-Bahn in Weinfelden statt. Kein geringerer als Paolo Marcelloni war für die Trainingsgestaltung verantwortlich. In italienischer Manier erläuterte er mit Worten die Übungsanleitungen, die "Rodolfo" (Ruedi Wenger) mit wenigen Sätzen dann auf Deutsch präzisierte. Wer aber glaubte, Paolo können nur mit Worten umgehen, der wurde rasch, sehr rasch sogar eines Besseren belehrt. Die erste Bewegung der Teilnehmer war es nämlich, den Unterkiefer wieder zu schliessen. Perfekt glitt er über den Asphalt und die koordinativen Elemente schienen bei den einen oder anderen doch noch nicht so harmonisch zu funktionieren. Die Trainer aus allen Himmelsrichtungen (z.T. auch aus Frankreich) drehten Runden um Runden, bis sie ganz "gaputt" den Abend herbei sehnten. Ebenso auf Trab kamen die Kinder, die bereits am Samstag angereist waren. Christoph Luginbühl kümmerte sich um die rollende Schar und allen schien es sichtlich Freude bereitet zu haben. In der Videoanalyse zeigte Christoph dann auf, wo es noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Ihm ein herzliches Dankeschön für diese tollen Trainingsstunden und gerne kommt der Speedexpress wieder mal auf ihn als Motivator zurück.
Am Abend ging es dann vergnügt im Hotel Schiff in Bischofszell weiter. Kulinarisch wurden wir verwöhnt und die Gastfreundschaft vom Wirtepaar Lochmöller war wirklich toll. Aus erster Hand bekamen wir auch die News von der Verbandstätigkeit mitgeteilt. Unter die Haut ging jedoch die Rede von Philipp Jude. Er bedankte sich im Name der Französichen Delegation für die Gastfreundschaft. Dies mit folgenden Worten: "vor einigen Tagen habe ich angefragt, ob meine Tochter Emilie auch beim Speedexpress mittrainieren darf. Die Antwort von Stefan Gyr war sehr positiv. Er meinte, dass die Schweizer von so starken französischen Läuferinnen nur profitieren können. Das hat mich im Herz getroffen und gerne sage ich, dass Emilie von den Schweizer viel profitieren kann". Ein anhaltender Applaus war ihm gewiss und diese sehr emotionale Ansprache war noch lange ein äusserst positiver Gesprächsstoff.
Am Sonntag ging es bereits wieder um 9 Uhr mti dem Training weiter. Ein Wunder, dass es keinem Trainer die Zunge in die Rollen genommen hat. So lange "durften" die Trainer ihre Runden drehen. Und nicht etwa auf der super tollen Bahn. Nein, im Innenfeld auf einem kurzen Rundkurs, was die Muskeln noch schneller müde lassen liess. Ab 10 Uhr waren dann die Jüngsten auch auf der Bahn anzutreffen. Zwei Übungen fielen auf, gefielen aber den Zaungästen auch besonders gut. Während 20 Minuten drehten auch die Nachwuchs-Skater im Innenfeld ihre Bahnen. Dies dürfte über 100 Runden gewesen sein. Aber kein einziger Teilnehmer liess es abreissen und biss durch. Dauernd korrigiert von Paolo, was den Pulk immer wie harmonischer erscheinen liess. Danach ging es dann auf die Bahn selber, wo nochmals gegen 100 Runden gedreht wurden. Dies in Form eines Staffelrennens. Mit Döggeli wurde die Ideallinie markiert und dynamisch kurvten die Rollenflitzer immer wie schneller um die Kurven. Packend war es, diesem rollenden Treiben zuzuschauen. Die Rückmeldungen fielen allesamt positiv aus und einig war man sich, dass dies ein tolles Wochenende war. Wir wollen es an dieser Stelle nicht unterlassen, den KS Kaderschulen recht herzlich zu danken. Denn nur dank dieser Unterstützung war es überhaupt möglich, so ein Weekend durchzuführen.

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